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Archiv 2011

09.12.2011 - Ausgrabungen an der Rampischen Straße in Dresden gehen zu Ende

Bild

Gut erhaltene Mauerbefunde vornehmlich der Barockzeit auf dem Areal Rampische Straße 31/33. Im Hintergrund das wiederaufgebaute Kurländer Palais an der Schießgasse; rechts im Bild das Polizeipräsidium.
(© Landesamt für Archäologie)

Seit dem 12.10. hat ein kleines Team des Landesamtes für Archäologie auf den beiden Grundstücken Rampische Straße 31 und 33 östlich der Frauenkirche gegraben.

Am 13. Februar 1945 verhältnismäßig wenig zerstört, gehörten diese Häuser zu den wenigen, die zunächst für den Wiederaufbau vorgesehen waren, bevor sie 1956 schließlich doch gesprengt wurden. Im Zuge der Grabung sind die schuttverfüllten Keller freigelegt worden. Die ältesten Mauern stammen aus dem 16. Jahrhundert, als Herzog Moritz Dresden erweiterte, indem das Areal um die Frauenkirche bebaut wurde. Älter sind gewerblich betriebene Töpfereien, deren Abwurfhalden in geringen Resten auch auf dieser ca. 250 qm großen Grabungsfläche angetroffen wurden. Demnächst wird an dieser Stelle vis à vis des ebenfalls neu erstandenen Kurländer Palais’ ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen.

Die Grabungen werden am 12. Dezember abgeschlossen.

Bild: Teilverfüllter, geräumiger Keller mit gut erkennbarem Gewölbeansatz.

Teilverfüllter, geräumiger Keller mit gut erkennbarem Gewölbeansatz. 
(© Landesamt für Archäologie)

Dr. Thomas Westphalen

Leiter der Abteilung II - Archäologische Denkmalpflege, Stadtkernarchäologie: Bautzen, Dresden, Görlitz, Leipzig, Meißen, Pirna, Zittau

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