Dokumentation

Entzerrte Luftaufnahme mit eingetragenen archäologischen Denkmalen beiderseits der Elbe in Dresden Striesen (li.) und Dresden Loschwitz (re.)
(© Landesamt für Archäologie)
Als nicht-invasive Prospektionsmethode dokumentiert die Luftbildarchäologie, die das Landesamt für Archäologie seit dem Jahr 2001 mit großem Ertrag in eigener Regie durchführt, bekannte und bislang noch unbekannte archäologische Fundstellen aus der Luft. Ihre Ergebnisse tragen wesentlich dazu bei, das kulturelle Erbe Sachsens zu erkennen und für nachfolgende Generationen zu schützen.
Nachdem das Landesamt für Archäologie Sachsen bereits Mitte 2004 damit begann, die zur Dokumentation der archäologischen Grabungen notwendigen Daten mit Hilfe eines Laserscanners RIEGL LMS Z-420i zu erfassen, kommt seit Mitte 2005 das Laserscannersystem VI-910 der Firma Konica Minolta zur Aufnahme von Fundobjekten zum Einsatz. In einem speziell dafür eingerichteten 3D-Labor werden optimale Bedingungen zur Ausleuchtung der archäologischen Funde realisiert, da nicht nur die Gewinnung der Geometrie, sondern auch die Farbinformationen des Objektes für weitere Analysen und Interpretationen notwendig sind. In Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz, Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung, wurden für die speziellen Anforderungen an die archäologische Funddokumentation spezielle Softwareprodukte entwickelt und marktfähig gemacht. Das Landesamt für Archäologie wird sich auch zukünftig aktiv dafür einsetzen, die 3D-Technologie für archäologische Fragestellungen und Forschungsvorhaben weiter auszubauen und nutzbar zu machen.
Benutzungsordnung archäologische Dokumentationen
Antrag auf Benutzungsgenehmigung
Dr. Robert Reiß
Leiter der Abteilung III - Zentrale Fachdienste, Referatsleiter Archäologische Restaurierungswerkstatt
Telefon:
0351 - 8926 800
Telefax:
0351 - 8926 999
Robert.Reiss(at)lfa.sachsen.de



