23.09.2011

Sonderausstellung »Blicke in die Vorzeit - Preusker-Jahr 2011« im Japanischen Palais eröffnet

Ein Teil der Sonderausstellung widmet sich Preuskers sozialem Engagement. 
© Landesamt für Archäologie

Größte Ausstellung im Preusker-Jahr ehrt sächsischen Bildungsreformer und Archäologen

Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik läutete mit der gestrigen Eröffnung der Sonderausstellung einen weiteren Höhepunkt im Preusker-Jahr 2011 ein. Die Ausstellung widmet sich dem Wirken des großen sächsischen Bildungsreformers und Archäologen. Einen Schwerpunkt bildet seine umfangreiche Korrespondenz. Hierzu wurde eine eigne Internetseite eingerichtet, auf der der Großteil seiner Briefe abrufbar ist: www.preuskerportal.de

Großen Raum nimmt Preuskers Arbeit als Sammler und systematischer Archäologe ein. Diese Vorreiterrolle machte ihn zum »Urvater« der sächsischen Archäologie. Erstmals werden nun wichtige Teile seiner umfangreichen Sammlung von fast 1.000 Einzelstücken im Japanischen Palais präsentiert, darunter der berühmte Bronze-Hortfund von Weißig.

Die Objektwand zeigt Bilder aller 700 Stücke aus Preuskers Sammlung in der Reihenfolge ihres Erwerbs. Eine Auswahl von 250 Objekten ist im Original zu sehen.
Die Objektwand zeigt Bilder aller 700 Stücke aus Preuskers Sammlung in der Reihenfolge ihres Erwerbs. Eine Auswahl von 250 Objekten ist im Original zu sehen.   © Landesamt für Archäologie
Der »Briefe-Raum« visualisiert auf unkonventionelle Weise Preuskers Korrespondenz mit ca. 900 Briefpartnern.
Der »Briefe-Raum« visualisiert auf unkonventionelle Weise Preuskers Korrespondenz mit ca. 900 Briefpartnern.  © Landesamt für Archäologie
Guido Storch, Bürgermeister der Großen Kreisstadt Löbau, überreicht anlässlich der Ausstellungseröffnung Dr. Smolnik eine Kopie der »Etzlaub-Karte« von 1501, einer Europakarte, deren Original sich im Löbauer Stadtarchiv befindet.
Guido Storch, Bürgermeister der Großen Kreisstadt Löbau, überreicht anlässlich der Ausstellungseröffnung Dr. Smolnik eine Kopie der »Etzlaub-Karte« von 1501, einer Europakarte, deren Original sich im Löbauer Stadtarchiv befindet.  © Landesamt für Archäologie
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