16.09.2016

Sächsischer Denkmalrat tagt in Groitzsch, Lkr. Leipzig

Innenminister Markus Ulbig lässt sich von Referatsleiter Dr. Harald Stäuble die Bauweise des jungsteinzeitlichen Brunnens aus dem Tagebaufeld Peres erklären. 
© Landesamt für Archäologie

Informationsbesuch der Brunnenausgrabung in Großstolpen.

Der Sächsische Denkmalrat tagte heute unter Leitung von Innenminister Markus Ulbig im Rathaus von Groitzsch, Lkr. Leipzig. Die Mitglieder des Rates nutzten die Gelegenheit und ließen sich in Groitzsch-Großstolpen die Ausgrabung des jungsteinzeitlichen Brunnens aus dem Tagebaufeld Peres erläutern.
Der Brunnen war im Jahr 2014 als 30 Tonnen schwerer Block gehoben und in eine Halle in Großstolpen transportiert worden. Hier wird er derzeit freipräpariert. Die Dendrodatierung ergab ein Fälldatum für die verbauten Hölzer von 5134 v. Chr.
Im Anschluss an die Sitzung führte Landesarchäologien Dr. Regina Smolnik die Teilnehmer über die Wiprechtsburg in Groitzsch.

Grabungsleiter Frank Schell zeigt den Besuchern das im Brunnen gefundene Skelett einer kleinen Ziege.
Grabungsleiter Frank Schell zeigt den Besuchern das im Brunnen gefundene Skelett einer kleinen Ziege.  © Landesamt für Archäologie
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