22.01.2026, 10:00 Uhr

Kooperation über Ländergrenzen hinweg

Fundübergabe in Dresden
Übergabe der Funde: Nikola Will (LfA) und Aleksander Misiurny (UPwR) prüfen und protokollieren die übergebenen Fundstücke im Rahmen der grenzübergreifenden Zusammenarbeit des Interreg-Projekts Fragiles Erbe/Kruche dziedzictwo  

Fragiles Erbe: Vergangenheit bewahren – Zukunft gestalten: Restaurierung trifft digitale Erfassung

Im Rahmen des Interreg-Projekts Fragiles Erbe/Kruche dziedzictwo arbeitet das Landesamt für Archäologie Sachsen und die Naturwissenschaftlichen Universität Wrocław grenzübergreifend zusammen. Das Projekt widmet sich der Erforschung und Bewahrung von archäologischem Erbe, das durch den Klimawandel zunehmend bedroht wird.

Am 16. Januar 2026 haben die Projektkollegen von der Naturwissenschaftlichen Universität Wrocław mehrere polnische Neufunde nach Sachsen gebracht, um sie am Landesamt für Archäologie fachgerecht restaurieren und 3D-scannnen zu lassen. Diese Übergabe dokumentiert die gemeinsame Verantwortung jenseits nationaler Grenzen für den Schutz unseres gemeinsamen archäologischen Erbes sowie den intensiven wissenschaftlichen Dialog, der beide Regionen durch das gemeinsame Projekt verbindet. Die Restaurierung ermöglicht detailgenaue Untersuchungen und die Konservierung der Objekte. Nach Abschluss kehren die Funde wieder in die polnischen Sammlungen zurück und stehen für zukünftige Ausstellungen zur Verfügung.
Die gescannten Funde werden zugleich im Onlineportal Archaeo 3D des Landesamtes für Archäologie Sachsen öffentlich zugänglich gemacht.

Das Interreg-Projekt Fragiles Erbe/Kruche dziedzictwo wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen – Sachsen 2021-2027 finanziert.
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